
Dramatherapie
kreativ – körperlich – spielerisch
Was ist Dramatherapie?
"So tun als ob"
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eine der fünf in der Schweiz offiziell anerkannten Fachrichtungen der Kunsttherapie
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mit der Mal-, Tanz- oder Musiktherapie verwandt
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"Drama" bedeutet Tun/Handeln, Spielen, Bewegen, Malen oder Gestalten - aktiv etwas tun, ausprobieren
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"Dramatische Realität" - eine vorgestellte Wirklichkeit, wo spielerisch und kreativ mit Themen umgegangen wird. Wo Handlungsoptionen ausprobiert und neue Lösungswege gefunden werden.
Kunst- und Dramatherapie St.Gallen
Abrechnung über die Zusatzversicherung der Krankenkasse möglich.
Wie arbeitet Dramatherapie?
Die Dramatherapie nutzt eine Vielzahl an Methoden aus Theater, Puppenspiel, Soziodrama, Kunst, Märchen und Mythen, Masken, uvm…
Künstlerische Inputs bilden den Ausgangspunkt des Handelns.
Dabei werden drei Ebenen für den dramatherapeutischen Prozess genutzt:
Körperarbeit
Körperwahrnehmungs-, Aufwärm- und Entspannungsübungen
Projektivtechniken
Malen, Gestalten, Geschichten erfinden, Miniaturwelten
Szenisches Spiel
Rollenspiel, Formen aus dem Playbacktheater und Soziodrama
Im Unterschied zum klassischen helfenden Gespräch, das sich in der Alltagsrealität bewegt, regt die Dramatherapie über das spielerische Handeln und Interventionen auf der symbolischen Ebene Veränderungsprozesse an.
Wann und wo hilft Dramatherapie?
Die Dramatherapie wird vielfältig eingesetzt, um Veränderungsprozesse zu begleiten, Lebenssituationen meistern zu lernen und die Genesung bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Mit Dramatherapie können Menschen mit der Vielfältigkeit dramatherapeutischer Methoden in "ihrer" Sprache erreicht werden.
Arbeitsgebiete
Dramatherapie wird sowohl als methodischer Bestandteil in verschiedenen psychosozialen Arbeitsfeldern wie auch als eigenständige therapeutische Disziplin praktiziert.
In vielen Ländern ist sie bereits fester Bestandteil der ambulanten und stationären Arbeit in Schulen, Heimen, Spitälern und psychiatrischen Kliniken. Von der Prävention über die Persönlichkeitsentwicklung bis zur Rehabilitation.